Kunstmuseum Winterthur

Vom 01.01.2017 bis zum 01.08.2018 in 8400 Winterthur 

Museum

Das Kunstmuseum Winterthur zählt national und international zu den bedeutenden
Institutionen. Unter den Schweizer Museen versteht es sich als Haus der Moderne, das auf
hohem Niveau eine klare Linie vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart verfolgt. Es ist gewillt,
diese Position in einem sich wandelnden Umfeld weiterzuentwickeln. | Deshalb arbeitet das
Museum mit Überzeugung und Leidenschaft daran, seine zentralen Aufgaben – Sammeln,
Bewahren und Ausstellen – langfristig und vorbildlich erfüllen zu können. Es stärkt damit seine
Identität und sichert seine Position für die Zukunft.

Museumsgebäude

Der Vorstand des Kunstvereins Winterthur initiierte 1908 den ersten Museumsbau für die zuvor in der Kunsthalle an der Marktgasse untergebrachte Sammlung. Nach einer längeren Diskussionsphase wurde 1913 das Projekt von Robert Rittmeyer (1868–1960) genehmigt und unter städtischer Leitung, doch zu einem grossen Teil durch Spenden von Privaten finanziert, im Kriegsjahr 1915 fertiggestellt. Im Gebäude fanden nicht nur das Kunstmuseum, sondern auch die Stadtbibliothek, das Münzkabinett und die Naturwissenschaftlichen Sammlungen Platz, obwohl die architektonische Formensprache und die Laternenoberlichter eindeutig das Kunstmuseum in den Vordergrund stellen. Städtebaulich schuf Rittmeyer gegenüber dem Stadthaus durch den tempelartigen Mittelbau, den vorspringenden Seitenflügel und den grosszügigen Vorplatz, der später dem Verkehr geopfert wurde, eine repräsentative Situation ausserhalb der Altstadt. Das Innere verbindet geschickt die monumentalen, mit Marmor verkleideten Treppenhaus- und Foyerräume mit den Ausstellungssälen, die mittels getäfelter Simse, Wandbespannung und Teppichen die Intimität von Wohnzimmern erhielten.

Schon in den 1960er Jahren war offensichtlich geworden, dass die Säle des Rittmeyer-Baus für die Präsentation von Sammlung und Ausstellungen nicht mehr genügten, doch gelang es trotz mehreren Anläufen nicht, eine Entscheidung der Stadt für die notwendige räumliche Erweiterung zu erwirken. Deshalb beschloss 1993 die Generalversammlung des Kunstvereins, selbständig eine provisorische Erweiterung zu wagen. Dank privater Spenden konnte 1995 der Erweiterungsbau von Annette Gigon (*1959) und Mike Guyer (*1958) eingeweiht werden. Über eine Treppe gelangt man in die neun durch Sheddächer gleichmässig belichteten Ausstellungsräume. Sie sind schachbrettartig angeordnet, so dass sich verschiedene Kombinationen von Sammlungspräsentation und Wechselausstellungen herstellen lassen. Prägnant markiert werden sie von drei grossformatigen Fenstern, die den Blick auf die Umgebung öffnen und umgekehrt den Passanten einen Einblick in das Museum freigeben. Die weissen Gipswände und der graue Zementboden geben den Kunstwerken Raum für ihre Entfaltung.
 

Über uns

Das Jahr 2017 steht ganz im Zeichen der Veränderung: Das Kunstmuseum Winterthur und das Museum Oskar Reinhart werden in naher Zukunft zu einem gemeinsamen, einheitlichen Museumsbetrieb. Aus diesem Grund sind neu auch die Ausstellungen des Museum Oskar Reinhart für Sie ersichtlich hier.

Unter den Winterthurer Museen ist das Kunstmuseum das älteste – 1848 wurde der Kunstverein Winterthur gegründet, 1916 das Museumsgebäude eingeweiht – und zugleich das einzige, das seine Sammlung von Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen und Druckgraphik kontinuierlich weiter ausbaut. Heute verfügt das Kunstmuseum neben Basel, Zürich und Bern über die vierte grosse öffentliche Sammlung von Kunst der Moderne in der Schweiz. Damit ergänzt es die beiden Reinhart-Museen in Winterthur mit ihren bedeutenden Beständen älterer Kunst und ermöglicht den Besucherinnen und Besuchern, die Kunstgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart fast lückenlos zu erleben.


Öffnungszeiten

Montag geschlossen
Dienstag 10–20 Uhr
Mittwoch bis Sonntag 10–17 Uhr

 

 

Feiertage

  • 24. Dezember 2017: Heiligabend
    Das Museum ist bis 16 Uhr geöffnet.
  • 25. Dezember 2017: Weihnachten
    Das Museum ist geschlossen.
  • 26. Dezember 2017: Stefanstag
    Das Museum ist geöffnet.
  • 31. Dezember 2017: Silvester
    Das Museum ist bis 16 Uhr geöffnet.
  • 1. Januar 2018: Neujahr
    Das Museum ist geschlossen.
  • 2. Januar 2018: Berchtoldstag
    Das Museum ist geöffnet.
  • 5. März 2018: Fasnacht
    Das Museum ist geöffnet.
  • 6. März 2018: Fasnachts-Montag
    Das Museum ist geschlossen.
  • 13. April 2018: Gründonnerstag
    Das Museum ist geöffnet.
  • 14. April 2018: Karfreitag
    Das Museum ist geschlossen.
  • 16. April 2018: Ostern
    Das Museum ist geöffnet.
  • 17. April 2018: Ostermontag
    Das Museum ist geöffnet.
  • 1. Mai 2018: Tag der Arbeit
    Das Museum ist geöffnet.
  • 25. Mai 2018: Auffahrt
    Das Museum ist geöffnet.
  • 4. Juni 2018: Pfingsten
    Das Museum ist geöffnet.
  • 5. Juni 2018: Pfingst-Montag
    Das Museum ist geöffnet.
  • 1. Juli 2018: Albanifest Winterthur
    Das Museum ist geschlossen.
  • 2. Juli 2018: Albanifest Winterthur
    Das Museum ist geschlossen.
  • 1. August 2018: Nationalfeiertag
    Das Museum ist geöffnet.

Eintrittspreise

Wechselausstellungen und Sammlung:
CHF 15.–/12.– (AHV/IV, Studenten, Gruppen ab 10 Personen)

Graphisches Kabinett oder 1. Saal (ohne Sammlung):

CHF 6.–/4.– (AHV/IV, Studenten, Gruppen ab 10 Personen)

Freier Eintritt für Kinder bis 16 Jahre (in Begleitung von Erwachsenen)

Audioguide
Eine Führung zu 40 Hauptwerken der Sammlung, deutsch und englisch
CHF 3.–

Schulklassen aus der Schweiz in Begleitung von Lehrpersonen geniessen freien Eintritt.

 
 

KONTAKT:

Name:

Kunstmuseum Winterthur

Adresse: Museumstrasse 52
Plz. / Ort CH-8400 Winterthur
   
Telefon: +41 (0)52 267 51 62
Fax: +41 (0)52 267 53 17
   
Mail:  
Web: www.kmw.ch


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