Musée suisse du jeu / Schweizer Spielmuseum

Vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017 in 1814 La 

Das Schloss une seine Geschichte

Das im 13. Jahrhundert von Savoyen gebaute Schloss La Tour-de-Peilz diente als Fluchtburg, als Wachtposten für den Seehandel und als Zollamt. Im Burgunder-Krieg 1476 schwer beschädigt, wurde das Schloss vom französischen Offizier Jean Grésier gekauft und 1747 neu aufgebaut.

Es blieb bis 1979 in Privatbesitz und wurde dann nach einer Volksabstimmung von der Gemeinde La Tour-de-Peilz erworben. Die zwei Ecktürme, die Burgmauer, Wall und Graben wurden 1973 denkmalgeschützt.

1987 wurde das Schweizer Spielmuseum eröffnet. Der erste Stock und das Dachgeschoss dienen den Ausstellungen, während die Säle des Erdgeschosses für diverse Veranstaltungen zu Verfügung stehen.

DAS NEUE MUSEUM

Die Schlossrenovierung wird von der Stadt La Tour-de-Peilz durchgeführt, während die Neugestaltung des Museums unter die Verantwortung der Stiftung fällt. Stadt und Stiftung arbeiten Hand in Hand mit den Architekten und Museumsgestaltern.

Was soll sich ändern?

  • Die Museumsrezeption wird ins Erdgeschoss verlegt, um das Schloss zur Seeseite hin zu öffnen.
  • Die Dauerausstellungsfläche in den beiden oberen Etagen wird erweitert.
  • Die gegenwärtig vom Museumscafé genutzten Flächen werden für Sonderausstellungen und Veranstaltungen zur Verfügung stehen.
  • Ein neues Café/Restaurant entsteht im mittelalterlichen Wohnturm.

Die Eckpunkte der Renovierung 

  • Verbesserter Zugang für die Öffentlichkeit
  • Öffnung zur Seeseite hin
  • Eine neue Küche
  • Ein Café-Restaurant mit attraktiven Öffnungszeiten auch ausserhalb des Museumsbetriebs
  • Valorisierung des mittelalterlichen Wohnturms als Museumscafé/-restauran

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Di – So 11:00 – 17:30 Uhr
Ostermontag und Pfingstmontag geöffnet.

Für Öffnungen des Museums aussherhalb der normalen Öffnungszeiten wenden Sie sich bitte an unser Sekretariat, Telefon 021 977 23 00.

Für Führungen, Workshops und Gruppen von mehr als 10 Personen ist eine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen unter www.museedujeu.ch/de/animation en

Das Museum ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich.
Begleitpersonen haben freien Eintritt.

Kinderwagen sind nicht erlaubt in der Ausstellung, sie können im Museumseingang abgestellt werden.
 

Eintrittspreise

Erwachsene CHF 9.-
AHV, IV, Studenten, Auszubildende, Arbeitslose,
Einwohner von La Tour-de-Peilz und Ornans
CHF 6.-
Kinder und Jugendliche 6 bis 16 Jahre CHF 3.-
Kinder bis 6 Jahre

 

Dauerausstellung

Die Dauerausstellung nimmt sie mit auf eine Entdeckungsreise zu den Spielen der Welt. Sie werden China mit seinem Mah-Jongg, Japan mit dem Go und Afrika mit dem Awele-Spiel ebenso bereisen wie den Nahen Osten und Indien mit dem Pachisi. Der Besuch setzt sich mit dem Strategiespiel schlechthin, dem Schach fort. Nehmen Sie sich Zeit, den Formenreichtum und die künstlerische Qualität zu bewundern. Ein Saal ist den Kartenspielen gewidmet, wo Sie gerne auch eine Partie Belote, Skat oder Jass spielen können. Weiter geht es mit der Entstehung des modernen Spielemarktes und der Erfindung so berühmter Spiele wie Halma und Monopoly. Einzigartig ist der Saal der Glücksspiele, der den Casinos und Lotterien gewidmet ist.
 

Spiele aus dem Schloss von Hauteville

1760 erwarb Pierre-Philippe Cannac die Baronnie St. Légier-La Chiésaz und die Herrschaft von Hauteville. Im Anschluss liess er das Schloss errichten, das noch heute mitsamt zugehörigen Bauten und der Parkanlage erhalten ist.

Seit der Heirat seiner Enkelin Anne-Philippine-Victoire mit dem Bankier Daniel Grand de la Chaise im Jahr 1790  trägt die Familie den Namen « Grand d’Hauteville » ;.

2014 stiftete die Familie Grand d’Hauteville dem Schweizer Spielmuseum etwa 120 Spielobjekte. Der Grossteil dieser Objekte stammt aus der Zeit von etwa 1780 bis 1840, darunter Loto-Spiele, Schachspiele, Spielkarten mit Zubehör, in Paris und Deutschland erworbene, damals neu erschienene Spiele, selbstgebastelte Spiele und handgeschriebene Spielregeln.

Dieses aussergewöhnlich seltene und wertvolle Ensemble bezeugt die Bedeutung des Spielens, neben anderen Freizeitaktivitäten wie Lektüre, Theater und Musik, im Leben auf dem Schloss zur Zeit von Daniel und Victoire, ihrer Tochter Aimée und ihrem Ehemann Eric Grand d’Hauteville.

 

 

 
 

KONTAKT:

Name:

Schweizer Spielmuseum
Au Château

Adresse:  
Plz. / Ort CH-1814 La Tour-de-Peilz
   
Telefon: +41 (0)21 977 23 00
Fax: +41 (0)
   
Mail:  
Web: www.museedujeu.ch/de/


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